Ende Juli fanden unsere Projekttage zum Thema “Helene forscht” statt. In Gruppen durften die Kinder ihre Lieblingsthemen aus einem breit gefächerten Angebot auswählen und erhielten dann einen speziellen Stundenplan. Jeden Tag konnten sie an zwei verschiedenen Einheiten teilnehmen. In allen Klassenzimmern und sogar in der Turnhalle wurde überlegt, beobachtet, gebaut, gegrübelt, ausprobiert ...

Warum kann eine Fliege auf Wänden und Decken laufen?
Anhand verschiedener Experimente mit ganz unterschiedlichen Materialien wurde eine Antwort auf diese Frage gesucht.

Forschen mit Zahlen und Daten
Hier ging es um sogenannte “Fermi-Aufgaben”, bei denen ganz viel geknobelt, geschätzt und ausprobiert werden musste.
Wir haben zusammen überlegt, wir viele Duplo-Steine wir bauchen, um die Wände eines Klassenzimmers in Originalgröße nachzubauen.
Am nächsten Tag haben wir geschätzt, wie viele aufgeblasene Luftballons in ein Klassenzimmer passen.
Ein anderes Mal war die Frage, ob alle Zuschauer eines Fußballstadions auf dem Spielfeld Platz haben.

Wie funktioniert ein Spielauto, damit es gut fährt?
Es wurde erforscht, welche Materialien sich für das Fahrgestell eignen, wie die Räder und Achsen angebaut werden müssen, damit sich die Räder drehen und das Auto geradeaus fährt.
Am Ende sollte jedes Auto den TÜV bestehen.

Experimente mit Farben
Es gab viele Fragen zu erforschen und zu beantworten, z.B. Wie viele Farben gibt es?, Wie wird eine Farbe heller/dunkler?, Wie entsteht ein Regenbogen?, Wie verteilt sich Farbe in einem großen Wasserbehälter?

Kugelbahnen bauen
Auch hier wurde mit verschiedenen Materialien experimentiert, das Gefälle geplant, damit die Kugel nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam die Bahn hinunter rollt und nicht stecken bleibt.

Was krabbelt und kriecht denn da?
Mit Becherlupen ausgestattet suchten wir auf dem Schulhof nach Insekten, betrachteten diese, lasen in Bestimmungsbüchern nach und zeichneten unser Tier ab. Am Ende wurden natürlich alle Tiere wieder in die Freiheit entlassen.

Gedankenwerkstatt “Was ist Glück?”
Es wurde viel nachgedacht und philosophiert. Am Ende schlossen wir unsere Glücksmomente in einem bunten Glas ein.

Sinnvolle Durstlöscher - gesundes Trinken
Verschiedene Orangensäfte wurden probiert und auf ihren Fruchtgehalt untersucht, der Saftgehalt einer Orange erforscht und die Aufgaben von Wasser in unserem Körper entdeckt. Jeder durfte seinen eigenen Durstlöscher erfinden.

Lebensmittel erforschen
Leckere und gesunde Lebensmittel konnten mit allen Sinnen probiert und erforscht werden. Außerdem versuchten wir, Lebensmittel an ihrem Geruch, der Form und der Farbe zu erkennen. Wir fanden heraus, was in den Lebensmitteln steckt.

Süß- und Salzwasser
An vielen Stationen wurden die Unterschiede zwischen Süß- und Salzwasser erkundet. Wir haben den Geschmack getestet, beobachtet wie Dinge in Süß- und Salzwasser schwimmen und erforscht, wie man aus Salzwasser Süßwasser machen kann.

Bewegen und musizieren mit Besen, Ball & co
Vom Rhythmus der Gruppe “Stomp” inspiriert machten wir mit Stöcken, Besen und Bällen Musik, die so richtig in die Beine ging.

Parkettieren
Zuerst nahmen wir den Parkettfußboden unter die Lupe und überlegten, welche Muster entstehen können und welche verborgenen Regeln es beim Auslegen eines Bodens mit schönen Mustern gibt.
Anschließend erstellten wir ein eigenes Parkett nach der “Knabbertechnik”, einer besonderen Künstlertechnik.

Zeitungshäuser bauen
Kann ein Haus aus Zeitung stabil sein? Hat es Fenster? Kann man sich hinein setzen? Mit diesen Fragen beschäftigten wir uns zuerst. Dann bauten wir in einer bestimmten Technik Häuser aus Zeitungen, Klebeband und Trinkhalmen.

Luft ist nicht nichts
Das wurde an vielen verschiedenen Stationen bewiesen. Luft ist unsichtbar und doch da, z.B. in einer leeren Flasche. Wir hörten, sahen und fühlten unsere Atemluft. Wir haben eine Strohhalmrakete durch Luft in Bewegung gebracht und das Verhalten von Luft im Wasser untersucht.

Im Land der vielen Möglichkeiten
An vielen verschiedenen Stationen konnten Aufgaben aus der Kombinatorik praktisch erprobt und gelöst werden. Dabei rauchte so mancher Kopf.

Das menschliche Gesicht erforschen
Zuerst haben wir das menschliche Gesicht genau angeschaut und vermessen, z.B. wie groß ist der Abstand zwischen Nase und Mund? Wie groß ist ein Mund und wie lang eine Nase?
Dann gestalteten wir aus einem Tonklumpen ein möglichst naturgetreues Gesicht.

In der Stromwerkstatt

Experimentieren mit Kreisel und Farbe

 

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